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Gebrauchtwagenpreise ziehen wieder an

Nach Ermittlungen von AutoScout24 ziehen die durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreise wieder an und befinden sich im Juli 2014 fast wieder auf dem Niveau des Jahresbeginns. Wie die Grafik von AutoScout24 verdeutlicht, sinken durchschnittliche Gebrauchtwagenpreise zur Jahresmitte um dann bis zum Ende des Jahres wieder anzusteigen. Demnach betrug der Durchschnittspreis im „günstigsten“ Monat Mai mit € 16.540 ganze € 325 weniger als im Januar. Das insgesamt höhere Preisniveau als im Vorjahr lässt einen Anstieg der Preise auf ein im Vorjahr nicht erreichtes Preisniveau zum Jahresende erwarten.

Wie man den Wert seines Fahrzeuges nicht ermitteln kann.

Fragt man Autoverkäufer, wie sie vorgehen um sich über den Wert Ihres Fahrzeuges zu informieren erhält man oft die Antwort: „Im Internet recherchiert“ und meinen damit eine Suche bei einer der großen Fahrzeugbörsen wie mobile.de oder AutoScout24. Dies kann durchaus zu einer groben Einschätzung  gängiger Verkaufspreise führen, jedoch ist dieses Verfahren ungeeignet um den Verkaufspreis für das eigene Auto zu ermitteln:

  1. Jedes Auto ist anders: Vermutlich werden Sie kein zweites Auto Ihres Fahrzeugtypes finden, das die gleiche Ausstattung, Farbe, Fahrtleistung und den gleichen Zustand hat, wie ihr Auto.
  2. Die Angebotspreise bedeuten eben gerade nicht, dass das Fahrzeug zu diesem Preis verkauft wurde. Es kann sein, dass der Preis unrealisistisch ist und das angebotene Fahrzeug zu diesem Preis nie einen Käufer finden wird. Umgekehrt wäre es auch denkbar, dass das Fahrzeug zu diesem Preis gar nicht wirklich existiert, sondern es sich um ein Lockvogelangebot handelt.
  3. Möglich ist auch, dass das Fahrzeug in Ihrer Region mit Auf- oder Abschlägen gehandelt wird und das angebotene Auto in einer anderen Region angeboten wird in der dieser Preis realistisch ist.
  4. …und schließlich kann es sein, dass das Angebot wichtige Eigenschaften oder Mängel verschweigt, das Fahrzeug also aus anderen Gründen nicht mit Ihrem vergleichbar ist.

Aus obigen Gründen kann es zwar hilfreich zur Orientierung sein, nach ähnlichen Fahrzeugen in Autobörsen zu suchen um eine Aussage über dessen Preis zu erreichen, eine objektive Bestimmung des Wertes kann dies jedoch nicht ersetzen.

Wie viel kann ich für mein Fahrzeug bekommen

…und wie viel ist mir meine Zeit und meine Nerven wert?

Möglichst viel bekommen?

Wer sein Fahrzeug verkaufen möchte, der sollte sich auch Gedanken machen, was ihm wichtiger ist:
Maximaler Ertrag oder schneller, unproblematischer Verkauf?

Wer bereit ist selbst aktiv zu werden, zu putzen, auszubessern, zu fotografieren, zu inserieren, Termine zu vereinbaren, das Auto vorzuführen und auch Ärger wegen evtl. nach dem Verkauf auftretender Mängel nicht scheut, der kann vielleicht einen höheren Preis erzielen als jemand, der sein Auto sofort gegen Bares verkaufen und dabei sämtliche Risiken ausschließen möchte.

Ist Kaufpreis und Fahrzeugwert das Gleiche?

Der Fahrzeugwert stellt die Basis für den Kaufpreis eines Fahrzeuges dar. Doch er ist nicht der einzige Faktor. So gibt es z. B. gängige Fahrzeuge, die aktuell stark nachgefragt sind. Diese Fahrzeuge werden mitunter auch über ihrem Fahrzeugwert verkauft. Es gibt aber auch weniger nachgefragte Modelle mit wenig gängigen Ausstattungen, gerade unbeliebten Farben oder einfach Modelle von denen derzeit schon sehr viele angeboten werden. Diese Fahrzeuge können üblicherweise nur bei Preisen die unter ihrem Fahrzeugwert liegen schnell verkauft werden. Ähnliches gilt für Fahrzeugflotten oder vielen baugleichen Firmenfahrzeugen, die zeitgleich verkauft werden sollen. Auch in diesen Fällen ist eine schnelle Verwertung nur dann realistisch, wenn Preisabschläge akzeptiert werden.

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Den besten Preis für das eigene Auto bekommt man oft beim Händler

Wer sein Fahrzeug über das Internet verkauft, erzielt nicht zwangsläufig den besten Preis. Wer 2013 einen Neuwagen erworben und seinen Vorwagen an einen Privatmann verkauft hat, erzielte rund 4.060 Euro. Beim freien Händler lag der Preis bei knapp unter 5.000 Euro (4.920 Euro), der Markenhändler bot immerhin 6.170 Euro. Wer 2013 einen Gebrauchtwagen gekauft und seinen Vorwagen an einen Privatmann verkauft hatte, der bekam noch 2.450 Euro. Der freie Händler bot 2.720 Euro, der Markenhändler 3.610 Euro. Die beim Handel erzielten Preise können mit attraktiven Inzahlungnahmeangeboten beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Pkw beim Handel verbunden sein.
Diese Ergebnisse präsentierte die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) in ihrem 40. DAT-Report.